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Priesterjubiläum

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Datum:
Veröffentlicht: 10.3.09
Von:
Bruno Weiß, KPfl.
Am 08.03.2009 feierte unser Pfarrer Ismaier sein 50. Priesterjubiläum
Am zweiten Sonntag im März war die Pfarrkirche „St. Paul“ gefüllt, wie schon lange nicht mehr.
Zahlreiche Gläubige aus Strullendorf und anderen Pfarreien, in denen Pfr. Ismaier gewirkt hatte, waren gekommen, um dem Festgottesdienst beizuwohnen, in dem Ismaier mit anderen Geistlichen sein Goldenes Priesterjubiläum beging.
Das Eingangslied „Lobe den Herren“ drückte bereits aus, was sich als Motto durch den ganzen Gottesdienst zog.
In seiner wohlgesetzten Festpredigt stellte Pfr. Johannes Reinsch fest, dass es eine wunderbare Sache ist, Priester zu sein, den Menschen zuzuhören und ihnen zu helfen.
Der Priesterberuf ist schließlich der, der sich um das Wichtigste im Menschen kümmert, nämlich um dessen Seele.
Doch die heutige säkularisierte Welt mache den Priestern die Arbeit schwer und sie stünden immer wieder vor der Frage, wie sie es schaffen können, das Interesse an Gott und die Sehnsucht nach ihm, wachzuhalten.
Dann zitierte er einen österreichischen Bischof, der den Priester mit dem Lenker eines Omnibusses (lat. „Wagen für alle“) verglich.
Wie in einem Omnibus solle der Priester alle Menschen aufnehmen und sie sicher zum Ziele führen.
Pfr. Ismaier, der selbst von sich sagt, dass Bauen für ihn keine Arbeit, sondern Hobby sei, habe in seinen 50 Priesterjahren etliche Kirchen gebaut und renoviert.
Deshalb wünschte ihm Pfr. Reinsch, dass Ismaiers Gesundheitszustand noch lange stabil bleibe, damit er seinen Beruf, zwar im Ruhestand, aber doch noch viele Jahre ausüben könne, insbesondere als Aushilfe in Strullendorf.
Am Ende des Gottesdienstes blickte Altbgm. und KPfl. Bruno Weiß noch einmal auf die Zeit vom 5.9.1993 bis 30.9.1998 zurück, in der der Jubilar Pfarrer in Strullendorf gewesen war.
In diese relativ kurze Zeit seien einige bemerkenswerte Initiativen gefallen, so z.B. die Renovierung der Laurentikirche, der Anstoß zum Kauf einer Pfeifenorgel, die farbige Gestaltung des Innenraums der Pfarrkirche, die Anschaffung der Apostelfiguren „Petrus“ und „Paulus“, die Schaffung der Stelle einer hauptamtlichen Pfarrsekretärin und die Einsetzung eines neuen Kirchenpflegers.
Weiß wünschte dem Jubilar weiter, dass ihm der Herrgott noch viele glückliche und beschwerdefreie Jahre gönnen möge und dankte namens der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates für alles was dieser für Strullendorf getan habe. Zurecht sei er auch Ehrenbürger der Gemeinde geworden.
Diesem Dank schloss sich auch 2. Bgm. Ludwig Werner an, der die Glückwünsche der politischen Gemeinde überbrachte. In seinen Worten hob er besonders das Engagement des Pfarrers bei der 750-Jahr-Feier im Jahre 1996 hervor.
In seiner bekannt launigen Art ließ es sich Herbert Durmann nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und dem Jubilar sowohl rethorisch als auch in gebackener Form zu danken.
Zuletzt bedankte sich der Jubilar bei allen, die an der Ausgestaltung des Gottesdienstes beteiligt waren.
Er sei gerne in unserer Gemeinde gewesen. „Strullendorf  war für mich die angenehmste aller meiner Pfarreien!“